Wir tauchen in die Kultur der Balinesen ein und besuchen Königsgräber im Dschungel, einen Wassertempel sowie Reisterrassen.

Das erste Mal geweckt werden wir um kurz vor 5 Uhr. Es scheppert, irgendwem scheint was runtergefallen zu sein. Wieder einschlafen ist gar nicht so einfach. Die Geräusche der Nacht weichen den ersten Rollergeräuschen, irgendwo kräht ein Hahn und von den Vögeln ganz zu schweigen. Da helfen nur Ohropax 🤫

Völlig ungewohnt, dennoch frühstücken wir, bevor wir in den Tag starten. Schließlich wissen wir nur so ungefähr, was uns erwartet. Die Tour mit Erna und ihrem Team haben wir schon von Deutschland aus gebucht. Danke nochmals an Roger & Gabi für den Kontakt.

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Los geht’s um 8:30 Uhr am Puri Lukisan Museum mit Wayan, unserem Guide, und Yudi, unserem Fahrer. Beide kommen aus Sanur und sind schon einige Zeit unterwegs. Der Verkehr war wohl die Höhle. Aber klar, alle fahren Auto oder Moped, so was wie öffentlichen Nahverkehr gibt es nicht - die Busse sind viel zu unzuverlässig 😬 

Bis zu unserem ersten Stopp, dem Tegenungan Wasserfall, sind es eigentlich nur 12 Kilometer. Unterwegs sind wir fast eine Stunde. Die Fahrt führt durch kleine Dörfer, vorbei an Garküchen, Tempeln, die sich hinter Mauern verstecken, und vielen balinesischen Häusern. Wayan erzählt uns ein wenig über das Leben auf Bali 🇮🇩 

Das Wichtigste ist die Gemeinschaft. Sie verbindet Menschen über Familien und Generationen hinweg und macht Bali zu einem besonderen Ort. Einem Ort mit vielen Traditionen, spiritueller Balance und Zusammenhalt. Wer bereit ist, das reiche kulturelle Erbe zu erhalten, findet seinen Platz 🙃🙂

Die Balinesen leben nach dem Konzept von „Gotong Royong“, das heißt, Nachbarn helfen einander in guten wie in schlechten Zeiten, sei es bei der Feldarbeit oder handwerklichen Projekten wie dem Bau einer offenen Versammlungshalle oder der Restaurierung der Tempel.

Dazu kommen die sozialen und religiösen Pflichten, wie die Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums, die Einhaltung alter Rituale und Traditionen wie zum Beispiel des Heiratsrechts sowie die Planung und Durchführung von religiösen Festen 👍 

Aber auch das ist Bali: Der steile Abstieg zum Tegenungan Wasserfall ist kein ruhiger, stimmungsvoller Weg durch die Natur, er ist eine Inszenierung für Instagram, hier ein Korb, da ein Herz, und das alles um sich zusammen mit dem knapp 15 Meter hohen Wasserfall zu posieren.

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Unser Guide hat mächtig Spaß daran, uns zu fotografieren oder besser gesagt in Szene zu setzen. Es gibt sogar ein Resort mit Pool & Co. Nicht zum übernachten, sondern nur um den Tag dort zu verbringen - Kostenpunkt 50 US-Dollar 💵 - und einen 2. Eingang, wo eine Brücke mit Glasboden zu dem eindrucksvollen Wasserfall der Region führt.

Es ist Fluch und Segen zugleich: Mehr Touristen bedeuten klar mehr Geld und Wohlstand, doch sie müssen auch alle untergebracht und transportiert werden. Darunter leidet die Natur. Seit Corona ist es besonders schlimm, erzählt uns Wayan 😢

Uns fällt es schwer, einfach nur den Wasserfall zu genießen, der aufgrund der Menge an Wasser schon beeindruckend ist. Es ist so viel, dass im Becken sogar Seile gespannt sind, um nicht aus Versehen abzutreiben. Unser Fazit: Eher ein Spektakel als ein versteckter Ort zum Entspannen - schauen wir mal, wie es weitergeht 😎

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Auf jeden Fall müssen wir die etwa 168 Stufen wieder hoch. Unser Guide motiviert sich mit Sprüchen wie: „Wir sind nicht auf der Flucht“, „Gemach, Gemach“,  „Eile mit Weile“ und „In der Ruhe liegt die Kraft“. Dafür dass er sich Deutsch mehr oder minder selbst beigebracht hat, ist sein Repertoire gar nicht schlecht, oder 🤣

Unser nächster Stopp liegt ungefähr 20 Kilometer entfernt. Genug Zeit, mehr über das Schulsystem in Bali zu erfahren, was recht gut ist. Wayans Kinder, 17 und 20 Jahre alt, gehen mittlerweile auf die High School und die Universität. Hierfür trägt die Familie die Kosten.

Seit 1984 gibt es eine Schulpflicht auf Bali. Sie beginnt mit dem 6. und endet mit dem 15. Lebensjahr. 9 Jahre trägt der Staat die Kosten, zumindest wenn die Kinder auf eine öffentliche Schule gehen. Die Eltern tragen jedoch die Ausgaben für Bücher und weitere Materialien, was für manche Familien eine finanzielle Herausforderung mit sich bringt. In solchen Fällen springt häufig die Dorfgemeinschaft ein: Familien mit mehr Möglichkeiten unterstützen diejenigen, die auf Hilfe angewiesen sind 😊 

Der Schultag auf Bali beginnt früh. Es gibt keinen Schulbus, das heißt, die Kleinen laufen oder werden mit dem Moped gebracht. Gleiches gilt für die Größeren, zumindest wenn sie sich an die Regel halten. Offiziell ist Roller fahren erst ab 15 Jahren erlaubt, aber insbesondere in den kleineren Dörfern sind viele auch schon mit 11 oder 12 Jahren unterwegs 🛵

Schule ist von Montag bis Samstag. Die Woche beginnt mit gemeinsamem Singen der Nationalhymne, vor Unterrichtsbeginn wird gebetet und der Samstag oft spielerisch gestaltet. Das tragen einer Schuluniform ist Pflicht und hinduistische Traditionen und Rituale Teil des Schulalltags. 

In ländlichen Gebieten mangelt es zwar oft an Ausstattung oder Lehrpersonal, doch die balinesische Gemeinschaft legt großen Wert auf Bildung als Chance für die nächste Generation. Viele engagieren sich intensiv, um Qualität und Zugang zur Schule stetig zu verbessern. Auch Wayan hofft, dass seine Kinder bald in der IT und im Tourismus gut bezahlte Jobs finden, um seine Rente zu finanzieren können. Die gibt es nämlich auf Bali nicht ☺️

Gegen 11 Uhr erreichen wir Gunung Kawi, die Königsgräber aus dem 11. Jahrhundert, die von Stille, Reisterrassen und Dschungel umgeben sind. Das Thermometer klettert langsam auf 28 Grad. Die Luftfeuchtigkeit hält sich mit 75 Prozent noch im Rahmen, dennoch kommen wir ins Schwitzen. Die nächsten gut 300 Stufen liegen vor uns 🥵

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Am Eingang bekommen wir einen Sarong umgebunden, schließlich betreten wir eine heilige Stätte. Damit es nicht zu Missverständnissen kommt, in den Königsgräber liegen keine Toten. Der Name Gunung Kawi bedeutet in einer der alten Sprachen „Berg mit alten Inschriften“ oder „Felsentempel“.

Am Ende der Treppe, inmitten von grünen Feldern, befinden sich 10 meterhohe Schreine, die für die Könige der Udayana Dynastie und ihre Familien in die Wand gemeißelt wurden. Wie die meisten Tempel auf Bali gilt auch dieser Ort der Verehrung und der Erinnerung und strahlt eine ehrfürchtige Stimmung aus 🤫

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Es gibt Ecken, da ist für uns der Zutritt verboten. Meist handelt es sich um heilige oder zeremonielle Orte, die nur für Priester, Mönche oder Einheimische zugänglich sind, um zum Beispiel zu meditieren. Wir respektieren das und lassen diesen beeindruckenden Tempelkomplex in Ruhe auf uns wirken - zum Glück sind nicht all zu viele Touristen da 🫢

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Doch plötzlich ist es mit der Stille vorbei und wir stolpern direkt in die Vorbereitungen für ein Odalan, ein Tempelfest, welches alle 210 Tage zum Jahrestag der Einweihung des Tempels stattfindet. 

Warum alle 210 Tage? Weil sich die Balinesen am sogenannten Pawukon Kalender orientieren, der anders aufgebaut ist als unser gregorianisches Sonnenjahr mit 365 Tagen. Der zyklische Kalender folgt einem Rhythmus von 210 Tagen 🗓️ 

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Die Planung eines solchen Festes finden oft Monate im Voraus statt. Kurz bevor es dann soweit ist, müssen alle mit anpacken. Denn es gibt viel zu tun. Insbesondere das Anfertigen der traditionellen Opfergaben, der Canang Saris, nimmt viel Zeit in Anspruch 😳 Dagegen ist das Festlegen der Rituale, die Einladungen an Priester und Besucher zu versenden sowie das Organisieren von gemeinsamen Mahlzeiten und kulturellen Darbietungen ein Klacks.

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Wir schauen den Dorfbewohner einen Moment über die Schulter. Dann müssen wir weiter. Der Tirta Empul wartet auf uns.

Zum heiligen Wassertempel sind es nur ein paar Minuten. Der Name Tirtal Empul bedeutet „sprudelnde Quelle“ und genau daraus entspringt das heilige Wasser, das seit über tausend Jahren für das Reinigungsritual genutzt wird. Der Legende nach von Gott Indra geschaffen, um sein Volk vor einem feindlichen König zu schützen 💦 

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Wir selbst tauchen nicht ein, beobachten aber das Geschehen. Es sind weniger Gläubige, die das uralte Reinigungsritual namens „Melukat“ vollziehen, sondern Touristen eingehüllt in einen dafür vorgesehenen Sarong. Bevor sie das heilige Badebecken betreten dürfen, legen auch sie eine kleine, kunstvoll gefertigte Opfergabe als Zeichen von Respekt vor dem Tempel und den Göttern ab 👌

Dann beginnt das Ritual: Um Körper, Geist und Seele gründlich zu reinigen,  tauchen sie nacheinander an jeder der 13 Fontänen mindestens dreimal unter. Jeder Wasserstrahl hat eine spirituelle Bedeutung und steht für eine spezifische Form der Reinigung. So werden Sorgen und negative Gedanken abgewaschen oder um inneren Frieden und Glück gebeten.

Es gibt auch zwei einzelne Fontänen, die nur für die Verstorbenen bestimmt sind und deren spirituelle Reinigung symbolisieren. Die gesamte Zeremonie dauert etwa 30 bis 45 Minuten. Wir beobachten dieses uralte Ritual mit einer gewissen Faszination. Auch wenn es mehr Touris sind, zeigt es dennoch, wie tief die Verbindung zu Spiritualität und Natur auf Bali verwurzelt ist 😲

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Wir erkunden noch den Rest der Anlage, die sich über drei Höfe bis zum innersten Heiligtum erstreckt. Es ist nicht so, dass gar keine Einheimischen da sind. Wir erkennen sie an ihrer traditionellen, meist weißen Kleidung. Die Männer tragen einen Sarong als Rock um die Hüfte sowie ein Udeng, ein Stirnband. Die Frauen kombinieren ihren Sarong mit einem sehr aufwendig besticktem Oberteil, das Schultern und Bauch bedeckt, und binden zusätzlich einen Hüftschal, den sogenannten Sash, um die Taille.

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Ganz wichtige Information für uns Frauen: Wer der Kultur Respekt zollen möchte, verzichtet während seiner Menstruation auf einen Tempelbesuch, da dies als unrein gilt 🙏

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So langsam macht sich ein kleines Hüngerchen bemerkbar - nicht nur bei uns, auch bei Wayan und Yudi. Wir kehren im Waroeng D‘Yoni ein. Mit einer Bewertung von 3,9 bei Google wäre es sicherlich nicht unsere erste Wahl gewesen. Ja, es hat einen wunderschönen Ausblick, aber Service und Preis-Leistungs-Verhältnis lassen zu wünschen übrig. Eine Prise mehr Einheimisches hätte es auch getan ☹️

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Wir verlieren, ehrlich gesagt, wertvolle Zeit. Fast eine Stunde warten wir aufs Essen, bevor uns die Straße weiter bergauf, direkt zum Gunung Batur führt. Der mächtige Vulkan ist 1.717 Meter hoch, noch aktiv und glücklicherweise nicht von Wolken verhangen 👌

Zu seinen Füßen liegt der rund 16 Quadratkilometern große Danau Batur. Der Kratersee gilt bei den Einheimischen als heilig und zählt mit einer Tiefe von bis zu 90 Metern zu den größten und tiefsten der Erde 🌎 

Es ist ein kurzer Stopp, dennoch bemerken wir, dass sich das Wetter geändert hat. Es ist etwas kühler und viel feuchter. Den Vulkan umgibt eine Dunstglocke. Zum Fotografieren schade, zum Anbauen von Gemüse und Kaffee optimal.

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Wir besuchen noch Umah Bali Kuno, wo ich die Chance bekomme den berühmt, berüchtigten Luwak Kaffee zu probieren. Das kleine Familienunternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, Leuten wie uns die balinesische Architektur und traditionelle Lebensweise ein Stück näher zu bringen 😃

Wir spazieren durch den einmaligen Garten, wo neben Kaffee und Kakao auch Vanille, Ananas, Jackfruit, Mangostan, Ingwer, Kurkuma, Ginseng und vieles mehr wächst. Die Enkeltochter der Inhaber zeigt uns alles und erklärt uns unter anderem den Aufbau des traditionellen balinesischen Hauses oder besser gesagt, des kleinen Universums, welches Kultur, Spiritualität und Alltag verbindet 😎

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Das Familienanwesen ist von einer Mauer umgeben, die vor bösen Geistern schützen soll und folgt im Inneren dem Prinzip des menschlichen Körpers. Der Familienaltar stellt den „Kopf“ dar und ist zum heiligen Berg Gunung Agung ausrichtet. Wohn- und Schlafhäuser bilden die „Arme“, wobei es einen Schlafraum für die Ältesten und einen für alle anderen Familienmitglieder gibt. In der Mitte befindet sich der Hof, der „Nabel“ der Familie. Zu guter letzt bilden ein großer Getreidespeicher und/oder die Küche „Beine“ und „Füße“. Und die Toilette? Die befindet sich außerhalb!

Die meisten Häuser sind offen gestaltet, mit fließenden Übergängen zwischen Innen- und Außenräumen und großzügigen Veranden, die zum Verweilen einladen. Das Dach ist meist steil geneigt und aus Palmfasern oder Stroh gefertigt, damit Regenwasser optimal abfließen kann ☔️

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Ich gestalte noch mein eigenes Canang Sari. Glaubt nicht, das kann ich machen, wie ich möchte. Die symbolischen Anordnung der Blumen entsprechend der 4 Himmelsrichtungen ist entscheidend. Der Osten steht für Reinheit in Form von weißen Blüten wie Frangipani. Der Süden zeigt Stärke und Energie wie die roten Blüten des Hibiskus. Der Westen symbolisiert mit gelben Blüten von Chrysanthemen oder Ringelblumen Heiligkeit und Fruchtbarkeit. Der Norden repräsentiert Schutz und Ruhe mit dunklen Blüten oder Blättern 🌸

In die Mitte der Opfergabe platziere ich „Kembang Rampai“, eine grasähnliche Mischung aus Pandanblättern. Das Grün symbolisiert Weisheit und Harmonie und steht zudem für die Natur und das Leben. Ganz schön aufwendig, oder? Stellt Euch vor, davon produziert Ihr mehrere am Tag und wenn ein Fest ansteht noch viele viele mehr.

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Habe ich nicht was von Kaffee erzählt? Genau, die Familie produziert neben Tee, Schokolade und Bali Kaffee auch den Luwak Kaffee. Ihr wisst schon, den aus der Katzenscheiße 🫣

Die Schleichkatze, auf Bali liebevoll „Luwak“ genannt, ist nachtaktiv und frisst unter anderem reife Kaffeekirschen. Genau gesagt, verdaut sie das Fruchtfleisch, die Bohnen an sich bleiben unversehrt. Diese scheidet sie später mit dem Kot aus 💩

Das heißt, jeden Morgen streift die Familie durch den Dschungel und sammelt die Häufchen ein, in der Hoffnung, zahlreiche Kaffeebohnen zu finden. Diese werden dann sorgfältig gereinigt und wie die anderen Kaffeebohnen auch geschält und geröstet. 

Die Vorstellung mag etwas ungewöhnlich klingen, doch durch den Verdauungsprozess  erfolgt eine spezielle Fermentation der Bohne, die für eine milde, vollmundige Note im Kaffee sorgt und ihm die Bitterstoffe entzieht - ein himmelweiter Unterschied im Geschmack ☕️

Wir haben das Glück, auch eine Schleichkatze zu Gesicht zu bekommen. Es ist die Hauskatze der Familie, die sie verletzt als Baby aufgenommen hat. Sie schläft, ist aber dennoch sehr süß anzuschauen 🥰

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Wir probieren natürlich auch die normalen und die aromatisierten Sorten an Kaffee und Tee. Beim Kaffee überzeugt der mit Kokos, bei den Tees der mit Kurkuma. Der ganze Besuch basiert auf Spendenbasis, das heißt, Ihr entscheidet, was er Euch Wert ist. Für die Tasse Luwak Kaffee habe ich 50.000 IDR bezahlt, das sind keine 3 Euro 💶

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Das war ein langer und ausführlicher Besuch, aber ein sehr liebevoller und authentischer. Ganz im Gegenteil zu unserem letzten Stopp. Auf der Rückfahrt nach Ubud halten wir noch an den Tegallalang Reisterrassen 🌾

Über 60 Hektar ziehen sich die Reisterrassen in perfekter Stufenform das Tal hinab. Als hätte sie jemand mit Lineal und Pinsel gemalt. Auch wenn sie größtenteils abgeerntet sind, schimmert es immer noch alles saftig grün 💚

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Wir hatten eigentlich Bauern erwartet, die Reisbündel auf den Schultern tragen oder die Felder bestellen. Stattdessen gleicht dieser Ort einem Vergnügungspark. Es gibt mehrere Ziplines und Schaukeln.

Wir versuchen das auszublenden und uns an der wirklich wunderschönen Natur zu erfreuen. Unser Blick verliert sich in der Weite der Reisterrassen. Alles wirkt rhythmisch, als hätte selbst das Wachstum der Pflanzen einen Takt.

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Wow, was für ein Tag, voll, aber nicht überladen. Nur das Fahren macht müde 🥱 Zurück in Ubud empfängt uns die Stadt mit bereits vertrauten Geräuschen und vor allem Verkehrschaos. Wir beschließen vorzeitig auszusteigen, wir sind zu Fuß definitiv schneller.

Jetzt einen Drink 🍸 Oh nein, im Clear gibt es nur Mocktails. Macht nichts, dann eben einen Energiebooster zum Essen. Wir entscheiden uns für Spaghetti mit Meeresfrüchten und Fisch in Kokosnuss. Wieder eine sehr gute Wahl, dazu noch dieses wirklich einmalige Ambiente, ein würdiger Abschluss.

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Stopp: Noch nicht ganz …. Wir gönnen uns auf dem Weg zurück ins Sweet Orange noch einen Margarita. Den haben wir uns nämlich verdient. Und wie immer endet der Tag mit einem Whiskey. Gute Nacht 🌙 

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